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Darknet Händler verurteiltFür die Entwicklung des Drogenhandels ist der Fall eines 27-Jährigen aus München beispielhaft. Der IT-Techniker, der sonst über keine kriminelle Vergangenheit verfügt, hat über das Darknet ein „Riesennetzwerk“ aufgebaut, wie die Staatsanwaltschaft ausführte.

Vom Starnberger See aus belieferte er seit Ende 2014 weit mehr als 1000 Kunden aus Deutschland und der ganzen Welt und ließ sich seinen Verdienst von rund 77.000 Euro , wie üblich, über Bitcoin auszahlen.

Bezug über Strohmänner

Um seine Identität zu verschleiern, ließ er die aus dem Ausland kommende Ware teilweise von Freunden, Bekannten und in einem Fall sogar von seiner Mutter annehmen. Aufgeflogen ist er, als Ermittler des Zollfahndungsamts München auf eine Lieferung mit Drogen aus Kanada aufmerksam wurden, die an einen Bekannten des Mannes adressiert war.

Bis zu seiner Inhaftierung hatte der Beschuldigte ca, 20 Kilogramm Cannabis, 1,7 Kilogramm Amphetamine, 110 Gramm Kokain, 580 Gramm Ecstasy und zehn LSD-Trips verkauft.

Verständigung von Verteidigung, Gericht und Staatsanwaltschaft

Vor dem Geständnis – sowohl des Mannes als auch seiner Mutter – hatten Verteidigung, Gericht und Staatsanwaltschaft eine Verständigung im Hinblick auf das Strafmaß getroffen. Für den Mann, bei dem zusätzlich fast 600 kinderpornografische Dateien entdeckt wurden, lautete die Strafe sechs Jahre und neun Monate Haft.

Mittlerweile hohe Strafen bei Vergehen im Darknet

Seine Mutter bekam zehn Monate auf Bewährung. Der Fall ist damit ein weiteres Beispiel für die besonders hohen Strafen, die die Justiz in den vergangenen Jahren gegen Drogenhandel im Darknet gefällt hat. Betroffene und Angeklagte sollten daher stets einen Anwalt kontaktieren, wenn sie sich selbst mit einem Prozess konfrontiert sehen.

Münchner Darknet-Händler muss hinter Gittern Zuletzt aktualisiert: 05.10.2018 von Darknet-Anwalt
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