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Mit Bitcoins kauften etwa ein Dutzend Studenten der Uni Magdeburg im Darknet Falschgeld. Für 100 Euro bekamen sie 500 Blüten. Ein lukratives Geschäft, solange man dabei nicht erwischt wird.

Die Falschgeldkäufer der Magdeburger Universität waren zwischen 20 und 23 Jahre alt und konnten längere Zeit mit den Blüten ihr Konto aufbessern. Oberkommissar Ralf Amann beschäftigte der Fall und schließlich konnte ihm auch der Schlag gegen die Falschgeldeinkäufer gelingen. Es waren die Kameraüberwachungen der Läden, bei denen mit Falschgeld bezahlt wurde, die einem der Darknetbenutzer überführten. Ein junger Mann tauchte immer wieder auf den Überwachungsaufnahmen auf, welche sich die Ermittler bezüglich der Falschgeld-Fälle besorgt hatten.

Es folgte eine Durchsuchung seiner Studentenwohnung und mit ihr die Beschlagnahmung seines PCs, auf welchen die Behörden schließlich die Beweise fanden. Insgesamt etwa 250 gefälschte 50 Euro-Scheine soll der Student sich im Darknet besorgt haben.

Falschgeld Darknet

Falschgeldkriminalität hat sich halbiert

Der Fall des Studenten liegt nun bereits etwa zwei Jahre zurück und inzwischen wurden etwa ein Dutzend Studenten der Uni Magdeburg beim Besorgen von Falschgeld über das Darknet überführt. Immer wieder erfolgten Durchsuchungen, was sich auch herumsprach und wodurch die Serie – zumindest an der Uni – abbrach.

Der zuständige Sachgebietsleiter der Polizeidirektion Nord, Kriminalrat Jürgen Oswald, spricht von einer erfolgreichen Zurückdrängung der Falschgeldkriminalität in der Direktion. In den vergangenen vier Jahren hat sich die Anzahl von 2.000 auf 1.000 Fälle halbiert. Dennoch ist es laut Oberkommissar Amann kaum möglich, an die Hintermänner ranzukommen. Während in der Vergangenheit die meisten Euroblüten aus Holland auf den deutschen Markt kamen, sind es nun vor allem Fälscher aus Bulgarien und Italien, die das gefälschte Zahlungsmittel im Darknet vertreiben.

Im ersten Halbjahr diesen Jahres wurde Falschgeld im Scheinwert von 20.000 Euro sichergestellt. Im gesamten Vorjahr waren es 40.000 Euro, jedoch handelt es sich hierbei nur um gefälschte Geldscheine. Auch Euromünzen werden gefälscht und in Umlauf gebracht. Falschgeldfälle wurden deutschlandweit im Jahr 2017 insgesamt 1.647 festgestellt. Die häufigste gefälschte Banknote ist übrigens mit 71 Prozent der Fünfziger, im Gegensatz zur Redewendung „falscher Fuffziger“, dessen Gebrauch zwar auf unaufrichtige Menschen übertragen wird, jedoch auf ein gefälschtes Fünfzigpfennigstück zurückzuführen ist.

Ärger wegen Falschgeld und Darknet? Rechtsanwalt Dr. Bauer ist Ihr Mann!

Wer Geld fälscht oder dieses bewusst in Umlauf bringt, dem droht eine Freiheitsstrafe von einem bis zu fünf Jahren. Betroffenen wird dadurch empfohlen, sich einen Rechtsbeistand zu holen, der etwas von dieser Materie versteht. Rechtsanwalt Dr. Bauer hat sich auf Darknet-Fälle spezialisiert und ist somit auch für Straftaten mit Falschgeld der richtige Ansprechpartner.

Falschgeld aus dem Darknet – Studenten durch Kameraüberwachung überführt Zuletzt aktualisiert: 05.10.2018 von Darknet-Anwalt
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